Jakobsweg Prag - Eschlkam - Donauwörth

Von der Fränkischen Jakobusgesellschaft wurde der Ostbayrische Jakobsweg bereits 2004 als wichtiges Teilstück der süddeutschen Jakobswege erschlossen. Die Markierung mit der Muschel beginnt an der tschechisch-bayerischen Grenze bei Eschlkam, dann führt der Weg über Regensburg und Kelheim sowie Eichstätt nach Donauwörth.

Für Radfahrer gibt es eine parallele Wegmarkierung, die sich an die Radwanderwege der Region anlehnt, aber die Kirchen und Sehenswürdigkeiten des Jakobsweges mit einschließt.

Von der Grenze bis Regensburg sind es ca. 120 km, dann noch ca. 150 km bis Donauwörth.

In Donauwörth mündet der Weg in den Jakobsweg von Bayerisch Schwaben (Augsburger Jakobsweg), der in Ermengerst in den Münchner Jakobsweg mündet. Über diesen gelangt man an den Bodensee und in die Schweiz.

Wer nicht über die Schweiz, sondern über Burgund pilgern will, kann in Gaisheim nach Harburg abzweigen und auf Jakobswegen über Oettingen nach Neresheim wandern (oder auf dem Albvereinsweg HW1 von Harburg nach Anhausen abkürzen). Von Neresheim geht es über den Göppinger Jakobsweg nach Rottenburg und Thann.

Beginn des Jakobswegs in Prag in Tschechien

Beginn dieses Jakobswegs ist in der goldenen Stadt Prag; hier die Burg Hradschin bei Nacht

Europäische Wegzeichen auf dem Jakobsweg

Ab der Grenze bei Eschlkam wird durchgehend das europäische Wegzeichen verwendet: Der Knoten der Muschel zeigt die Richtung an.

Donauwörth Riedertor, Jakobsweg Prag bis Donauwörth

Der Jakobsweg führt durch das Riedertor in Donauwörth und weiter auf dem Augsburger Weg.