Die sächsischen Jakobswege
Der sächsische Jakobsweg entlang der mittelalterlichen Frankenstraße von Bautzen nach Hof wird seit 2009 wieder belebt. Bis 2013 soll er markiert und mit ausreichenden Pilgerunterkünften versehen sein.
In Zwickau trifft die Frankenstraße auf die "Via Imperii", die einst Venedig mit der Ostsee verband und dabei die vogtländischen Orte Plauen, Mylau und Reichenbach durchquerte. Der Sächsische Jakobsweg folgt ihr bis Hof. Dort kann es dann weiter gehen auf den Wegen durch Oberfranken.

Frauenkirche - Dresden, eine der schönsten Städte Deutschlands, ist immer eine Reise wert und besonders schön zu erleben, wenn man pilgernd hier durchkommt.
Der wohl prominenteste Sachsen-Pilger auf dem Weg war Herzog Heinrich der Fromme. Anfang 1503 teilte der Dresdner Hofrat zwei thüringischen Amtsleuten mit, "das mein g. her hertzog Heinrich uf dem Widderwege van Sant Jacoff sein". Und in der Geschichte des Königsreichs Sachsen von 1862 heißt es: "Später wallfahrtete der noch nach San Jago zu Compostella in Spanien, wo ungeachtet der 100 Goldgulden, die er dort zum Opfergeschenke gab, Schlemmen die beste Andacht gewesen" sei. (Auszug aus der Internetseite der sächsischen Jakobswege.

Zwickau, die Stadt Robert Schumanns, lädt mit vielen Plätzen und einer schönen Altstadt zum Verweilen ein.
